Schutzblechhalter hinten

1.Versuch
2.Versuch
3.Versuch

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Notwendig:

Leider sind die Halter für die hinteren Schutzbleche beim BCB ein krasse Fehlkonstruktion.
Wenn man normals Rohr einfach platt drückt und dann noch biegt kann das ja nichts halten.

Zwar sollen bei der nächsten Generation BCB diese Halter verbessert werden, aber bis dato
heißt es noch "Selbst ist der Mann.

ich brauchte mehrere Anläufe bis es endlich hält....
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1.Versuch: (nur bedingt erfolgreich)
Die Halter sind beidseitig direkt an der Aufhängung gebrochen.

Also, rauf auf die Böcke und erst mal die Räder abmontiert.
Die Schutzbleche halten den Halter noch in richtiger Position, abe rleider kann man so nicht
schweißen...
Also auch noch runtermit den Plastikteilen.
Eigentlich sollte man den Halter auch abmontieren, aber ich hab mir das geschenkt - wider besseren
Wissens....uups.

Alles schön mit der Stahlbürste gereinigt, denn die idee war, ein Flacheisen (Baumarktlochblech)
im Winkel darüber zu schweißen.

Zwecks guten Massekontaktes noch den Halter an anderer Stelle blank gemacht.

Das (Loch) Blech zurechgebogen und mit Schraubzwingen gesichert.

Dann mit dem Schweißgerät eine Schweißnaht produzieren.
Bei mir sah das (mein erstes Mal Schweißen ohne vorherigen Lehrgang)
etwa so aus wie ....na ja - lassen wir das.

So ungefähr sollte das dann aussehen, wenn es beidseitig angeschweißt
(bei mir wohl eher "geklebt" ist)

Noch schnell wirklich selbstsichernde Muttern drauf...

und das wars...... DACHTE ICH.....

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2.Versuch

Leider brach das aufgeschweißte Metallblech an exakt der gleichen Stelle wieder.... GRUMPF..
Daher mußte eine andere Lösung her:
Zunächst hatte ich an eine Lösung mit Strebe von der oberen Befestigung der Plastikteile zur Schwinge gedacht,
so wie es im Buggy-Club HIER beschrieben steht, aber da legte meine Frau Einspruch ein, denn das würde ja von der
Seite zu sehen sein und die Optik stören....

Na ja, wer widerspricht schon gerne seiner Frau, wenn sie sich "mal" für das Hobby des Mannes interessiert.
Also mußt eine andere Lösung her.

Ich habe also einen 4x4 Eisen-Stab als Verstärung eingeschweißt (und diesmal klappte sogar die Schweißnaht)
Bis dato hält der Konstrukt und hat auch die 80km Gelände in Peckfitz überlebt.
Von daher bin ich zuversichtlich, daß es auch etwas länger halten wird.
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3.Versuch

Wie es nich anders zu erwarten war (grrrrr....) hielt Version 2 zwar länger aber das Rennen in Pegnitz mit seinem
Tonerde-Matsch (tonnenschwer) war dann doch zuviel.
Also wurde jetzt die Meinung meiner Frau kurzerhand überstimmt und die Lösung gebaut, die ich schon am Anfang
umsetzten wollte - meine Frau aber "abgelehnt" hatte.
Jetzt wird der Schmutzfänger am hinteren Ende ebenfalls gestützt.

Hier noch die Variante ohne Lackierung (wegen des besseren Kontrastes). Ein Lochblechstreifen (40x 400) aus dem Baumarkt muß erst mal tun.
Aber die Halterung an der Achsschwinge muß dennoch gefertigt und angeschweißt werden.


Die Halterung besteht aus einem Stück (~30mm) abgeflexten 4mm Stahlband


Die Mutter habe iich Rückseitig festgeschweißt und das Stück Stahlband gerundet


Das 2.Bild zeigt das vorgebogene Blech, mit einer Schraube am Schutzblechhalter fixiert.
Auf Bild 3 habe ich das Blech mit dem Schutzblechhalter verschweißt, da ich keine Lust hatte beim Anbringen
der Schutzbleche 2 Halter und das Schutzblech mit einer Schraube "In Einklang" bringen zu müssen.

Jetzt muß das Ganze noch lackiert werden, aber das Schutzblech sitzt jetzt (schön) flach über dem Rad und kann (sollte)
jetzt mehr Belastung ertragen können.


So sieht dsa Ganze jetzt zusammengebaut und lackiert aus. Der Halter ist jetzt quasi eine Einheit mit 3 Fixierpunkten.


Hier llinks noch ohne Rad und rechts dann mit meinen neuen MAXXIS 20-10-10.....


So sieht jetzt die Heckansicht aus. Die Zusatzstreben sind auf Grund ihrer "Dünne" so gut wie nicht zu sehen.
Die SChutzbleche liegen relativ flach über den Reifen und das Ganze macht einen (nunmehr) recht stabilen Eindruck.